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QualityPlus ist in der Landwirtschaft geschätzt

20.11.2015

KWS zieht positive Bilanz zu QualityPlus, die Einführung von Units wird aber nicht weiter verfolgt

Das im Jahr 2011 von KWS gestartete QualityPlus-System im Saatgetreide ist mittlerweile im Markt etabliert und besitzt einen hohen Stellenwert in der Landwirtschaft. Dabei stand von Anfang an die auf einer breiten Marktforschung basierte Vorstellung des Landwirtes vom idealen Z-Saatgut im Mittelpunkt. Dieses wird charakterisiert durch hohe technische Reinheit, geringen Fremdbesatz, einen optimalen Beizgrad, gesundes Saatgut sowie eine geprüft hohe Keimfähigkeit.

Um diese hohen Anforderungen zu erfüllen, arbeitet KWS Getreide seit fünf Jahren im Z-Saatgutbereich mit ca. 60 VO-Aufbereitungsanlagen und im Basissaatgutbereich mit 20 Lohn- und Selbstaufbereitungsanlagen zusammen. Hierzu bietet KWS Getreide mit ihren Produktionsberatern sowie mit dem eigenen nach DIN 17025 akkreditierten Saatgutprüfungslabor einen umfangreichen Service zur Unterstützung an. Die von  KWS auditierten Saatgutaufbereitungsanlagen erreichen eine überdurchschnittliche Saatgutqualität und eine hohe Qualitätssicherheit. Dies wurde sowohl durch verschiedene Marktforschungen als auch in vielen persönlichen Gesprächen mit Landwirten und VO-Firmen/Händlern immer wieder bestätigt.

Der Wunsch der Landwirte nach einer sehr hohen Keimfähigkeit deutlich über der gesetzlichen Norm war der Grund für die in 2013 gestartete Abpackung und den Verkauf von keimfähigen Körnern in Form von Units bei neuen Getreidesorten der KWS. Es war von Anfang an klar, dass dies eine anspruchsvolle Aufgabe ist, an der zusammen mit den VO-Partnern in den letzten Jahren intensiv gearbeitet wurde. Nach drei Jahren praktischer Erfahrung in der Pilotphase ist festzustellen, dass die Prozesse in einem VO-System mit verschiedensten Teilnehmern außerordentlich komplex sind. Dadurch ist am Ende der nötige finanzielle und organisatorische Aufwand bei der Herstellung von Units nicht gerechtfertigt und überwiegt die Vorteile für den Landwirt. Dies gilt für Units von Nicht-Hybridgetreide. Anders ist die Situation bei Hybridkulturen, bei denen die Produktion und der Vertrieb in einem Direktgeschäft zentral gesteuert werden.

Aus diesem Grund hat KWS sich entschlossen, ab sofort das Pilotprojekt  „Obligatorische Einführung von Units bei Nicht-Hybridgetreide“ nicht weiter zu verfolgen. Damit können die VO-Firmen ab sofort eigenständig entscheiden, ob sie zertifiziertes Saatgut in Kilogramm oder Units abpacken wollen.

Mit QualityPlus wurde ein innovatives System im Markt etabliert und wird unverändert fortgesetzt. KWS ist überzeugt, dass QualityPlus unabhängig von der Verpackung weiterhin viele Vorteile für den Landwirt bietet.

 

Kontakt:

Dr. Malte Finck
Leiter Marketing Getreide
Tel. +49-5051-477-125
Mobil +49-173-2394126
malte.finck@kws.com

KWS LOCHOW GMBH
www.kws.de

 


 
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