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SPD-Politiker Oppermann: Müssen Forschungsfreiheit verteidigen

SPD-Politiker Thomas Oppermann, KWS Vorstandssprecher Hagen Duenbostel und der Leiter für KWS Forschungsaktivitäten Jürgen Schweden (vorn, v.l.n.r.) während des Rundgangs im Gewächshaus
SPD-Politiker Thomas Oppermann, KWS Vorstandssprecher Hagen Duenbostel und der Leiter für KWS Forschungsaktivitäten Jürgen Schweden (vorn, v.l.n.r.) während des Rundgangs im Gewächshaus

28.8.2015

Auf seiner Sommerreise durch Südniedersachsen machte der SPD-Politiker Thomas Oppermann am Mittwoch Station bei der KWS SAAT SE in Einbeck. Während der Führung durch das Saatgut- und Pflanzenzüchtungsunternehmen begleiteten den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion etwa 20 Journalisten.

Bei der Vorstellung der Unternehmensaktivitäten der KWS durch den Vorstandssprecher Hagen Duenbostel entwickelte sich direkt eine rege Diskussion zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Andreas J. Büchting, Thomas Oppermann und den für große überregionale Zeitungen und Magazine sowie Radio- und Fernsehstationen arbeitenden Journalisten.

„Wir müssen die Forschungsfreiheit in Europa verteidigen“, sagte der 61-jährige Oppermann. Er sei sich darüber bewusst, dass gerade ein Unternehmen wie die KWS, das zur Beantwortung der drängenden Fragen unserer Zeit viel in die Forschung investiert, nicht durch überbordende  Regularien eingeschränkt werden dürfe. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Pflanzenzüchtung müsse erhalten bleiben, die Chance zu weiter verbesserter Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft genutzt werden. Oppermann sicherte zu, sich für eine rationale Debatte im Vorfeld anstehender Entscheidung der Europäischen Union in Bezug auf Pflanzenforschung einzusetzen. Hagen Duenbostel unterstrich, dass moderne Pflanzenzüchtung und Saatgutproduktion hoch innovativ sind, deutlich zu mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft beitragen und in dieser Hinsicht großes Potenzial zu weiteren Verbesserungen haben.

An den Stationen des Rundgangs, bei der Saatgutproduktion und einem Gewächshaus, zeigte sich Oppermann nicht nur interessiert an der Produktions- und Forschungstätigkeit der KWS, sondern bestärkte das Unternehmen auch in seinem Bestreben nach beispielsweise mehr Transparenz bei der Etikettierung von Lebensmitteln. „Denn nur so wird dem Verbraucher klar, dass bereits bis zu 70 Prozent der Lebensmittel im Supermarkt in ihrer Entstehungskette mit Biotechnologie, also auch mit Gentechnik in Berührung kommen“, erklärte Vorstandssprecher Duenbostel. Bisher wüssten große Teile der Öffentlichkeit das nicht. Im Streben nach einem Bewusstsein dafür habe sowohl die KWS und die gesamte Branche als auch die Politik eine wichtige Verantwortung.

Der Sozialdemokrat zeigte sich nicht nur offen für eine breite gesellschaftliche Debatte, sondern bewies auch thematische Sachkunde. Oppermann, der sein Abitur an der Einbecker Goetheschule ablegte, habe als Schüler selbst auch Rüben selektiert und kenne sich daher bestens aus. Zum Abschluss des eineinhalbstündigen Besuchs trug sich Thomas Oppermann in das Gästebuch der KWS SAAT SE ein.

 

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